Wasserstoff

Shownotes

Gäste dieser Folge: Rüdiger Schuma – Geschäftsführender Gesellschafter, Krimphoff & Schulte Mineralöl-Service und Logistik GmbH Sebastian Niehoff – Geschäftsführer, H2 Powercell GmbH

Host: Jörg Grote, correlio GmbH & Co. KG

„we power your future" ist der Podcast von tankpool24 für die Transport- und Logistikbranche – technologieoffen, praxisnah, für alle, die wissen wollen, wohin die Reise geht. Mehr Informationen zu tankpool24 unter www.tankpool24.eu

Transkript anzeigen

00:00:07: Willkommen bei Repower Your Future, dem Podcast von Tank.vierundzwanzig!

00:00:11: Hier sprechen wir über die Zukunft der Mobilität im Schwerlastverkehr – über neue Technologien, alternative Kraftstoffe und die Menschen, wie diese Zukunft heute schon gestalten.

00:00:22: Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Logistik und Energie beleuchten wir Chancen, Herausforderungen und konkrete Lösungen für eine Branche im Wandel.

00:00:31: Mein Name

00:00:32: ist Jörg Rote,

00:00:33: schön dass du dabei bist.

00:00:47: In unserer ersten Folge von Repower Your Future widmen wir uns einem der meist diskutierten Energieträger der Zukunft – Wasserstoff.

00:00:54: Welche Rolle kann Wasserstoff im Schwerlastverkehr wirklich spielen?

00:00:58: Wo stehen die heute und was braucht es, damit aus Visionen marktfähige Lösungen werden?

00:01:03: Darüber spreche ich mit Trüdiger Schumer Mitbegründer von Tankpulvierundzwanzig und Geschäftsführender Gesellschafter von Krempoff & Schulte sowie mit Sebastian Niehoff, Geschäftsführer der H-II PowerCell GmbH einem Unternehmen, das beide gemeinsam gegründet haben um Wasserstofftechnologiepraxisner voranzubringen.

00:01:21: Freut euch auf Einblicke aus erster Hand klare Einschätzung und einen ehrlichen Blick auf die Zukunft des Schwerlastverkehrs.

00:01:28: Los geht's!

00:01:34: Schön dass wir hier sein dürfen.

00:01:37: Wir sprechen heute nicht nur über das Thema Wasserstoff sondern auch über Euer Unternehmen Und wie Ihr überhaupt dazu gekommen seid Euch mit dem Thema Wasserstoff zu beschäftigen.

00:01:50: Ja, mein Name ist Rüdiger Schumer.

00:01:52: Ich bin Geschäftsführender Gesellschafter der Firma Krimpov und Schulte aber vor allem bin ich voller Begeisterung Unternehmer und habe mit einigen damals jungen Leuten in dem Jahr neun, neunzig, zweitausend diesen Tankpulvierundzwanzig mit begründet Und ich glaube wir haben über jetzt dann fast fünf zwanzig Jahre so unter der Wasseroberfläche ein sehr erfolgreiches Tankstellennetz im Deutschland jetzt auch mittlerweile in Europa etabliert.

00:02:21: Und ich bin einfach jemand, der viel Spaß an neuen Ideen hat und habe irgendwann mal vor ca.

00:02:28: fünf Jahren in Sebastia nie auf der hier an meiner Seite sitzt kennengelernt, der mich mit dem Thema Wasserstoff erst einmal überfallen hat.

00:02:36: dann hat er mich an Zweifeln gebracht Dann hat er sich geflasht und irgendwann haben wir gemeinsame Unternehmungen gegründet und viel Zeit, viel Geld, viel Nerven in das Thema Wasserstoff investiert.

00:02:50: Möchtest du dazu mal was zu sagen, wer jetzt an Du bist?

00:02:52: Ja gerne.

00:02:55: Das war es ja nicht so.

00:02:56: Ich bin selber Ingenieur für Energie- und Umweltsysteme und durfte mich in meiner Vergangenheit sehr viel mit Energienetzen in Deutschland beschäftigen Und daraus ist die Überzeugung gekommen auch durch Studium damals wo ich mich schon mit Wasserstoff beschäftigt habe dass wir das anders denken müssen dass wir neue Technologien brauchen, um diese Energiewende überhaupt weiter voranzutreiben.

00:03:21: Und er wird dann gerne als kleiner Wasserstoffspinner so ein bisschen bezeichnet was ich auch gerne aufnehme und ich schätze diese Zusammenarbeit die wir da seit vielen Jahren jetzt haben weil wir nicht nur technisch sondern auch sehr strategisch an die Themen rangehen und schauen wie kann Technik und Konzepte zukünftig zusammen funktionieren?

00:03:42: So und dementsprechend Darf ich halt die A-Zwei-Pause zu diesem Thema aufbauen, dass wir technische Lösungen schaffen, die auch wirklich marktgerecht sind?

00:03:52: Das ist sehr spannend und da werden wir heute sehr ausgiegig drüber sprechen.

00:03:56: Vielleicht mal einmal ganz kurz zurück.

00:03:57: Du sagst gerade du hast mit damalig sehr jungler Orten den Tankpool gegründet.

00:04:02: Kannst du vielleicht mal einmal kurz erklären was der Tankpool ist?

00:04:05: weil so dieser klassischen Konzern wie jetzt zum Beispiel unser Wettbewerb sind wir ja nicht.

00:04:10: Ja das ist in der Tat eine sehr interessante Frage und auch eine sehr interessante, und auch einmalige Konstellation in Deutschland.

00:04:16: Damals mal aus der alten SO-Welt waren ein paar SO-Vertriebspartner die sich mal auf einer Veranstaltung kennengelernt haben ganz jung hat alle so um die dreißig.

00:04:27: man hat uns dann in einer Veranstalten also die Perspektive der Mineralölbranche für den nächsten Dreißig Jahre aufgezeigt.

00:04:34: Die war sehr ernüchternd weil man auch schon damals wusste Heizel deutlich rückläufig Diesel deutlich ruckläufigt gerade weil wir auch in der Landwirtschaft sehr stark verortet sind und das Thema Schmierstoff, auch das war alles rückläufig.

00:04:48: Also die Prognose, die man uns jungen Leuten damals mal so in den Raum gestellt hat, war eigentlich seitdem eine Branche eingestiegen wie schlicht und ergreifend einfach nur einen rückläufigen Charakter hat.

00:05:00: Und da waren wir damals junger Leute, also alle um die dreißig haben überlegt was können wir denn mal Neues machen?

00:05:07: So haben sich dann damals ein paar mittelständisch sehr pragmatisch orientierte junge leute zusammengetan und haben gesagt dann werden wir doch mal so ein tankstellen netz aufbauen was der wettbewerb und gerade auch die großen konzerne uns einerseits verbieten wollten.

00:05:23: Und das hat uns natürlich besonders gereizt sich mit diesem thema zu beschäftigen.

00:05:27: Der kuchen sei ja vermeintlich verteilt und ich glaube jetzt schon zwanzig jahre später aber sicherlich eine unglaubliche erfolgsgeschichte geschrieben.

00:05:35: Ja, der tankpulvierundzwanzig ist einfach ne vereinigung von einigen mittlerweile auch nicht mehr auf diese eine marke reduzierte Gemeinschaft von vielen unterschiedlichen Mittelständlern, die alle sehr pragmatisch sind ganz unterschiedlich ausgerichtet.

00:05:50: Von kleinsten an glaube ich drei Tankstellen, die größten haben auch über hundert Tankstellen und es ist ein sehr partnerschaftlicher, sehr auf die Zukunft ausgerechnetes Miteinander.

00:06:00: Und ja wir haben uns jetzt für zwanzig Jahre sehr erfolgreich in diesem Markt etabliert.

00:06:05: Ich habe diesen Laden Dieses Geschäft viele Jahre als Geschäftsführer mitbegleitet.

00:06:10: Bin Mitbegründer, bin nach wie vor Gesellschafta, bin auch nach wie vorm Beirat und ich liebe diesen und lebe diesen Tankpulvier in zwanzig ist ein Stück weit auch mein Baby

00:06:20: wenn du jetzt halt mal so sagst ihr habt jetzt gemeinsam so dieses Thema Wasserstoff wirklich forciert hier.

00:06:28: was waren denn so diese Anfänge?

00:06:30: also du kommst vom Fach Sowohl im Studium als auch später in deinem beruflichen Leben wahrscheinlich sehr intensiv damit befasst.

00:06:38: Wann ist so bei dir diese Erkenntnis gereift?

00:06:42: Okay, wir befinden uns jetzt vielleicht dann am Umbruch und ich will halt mitgestalten und nicht einfach nur warten, dass irgendwie was passiert.

00:06:49: Das liegt schon einige Tage zurück.

00:06:52: also wie gesagt im Rahmen des Studiums habe ich mich wirklich sehr tief mit dem Thema Wasserstoff beschäftigen können und Wasserstoff ist der Energieträger, der die höchste Energiedichte hat.

00:07:03: Das muss man erstmal so feststellen.

00:07:05: Ich durfte dann jahrelang wirklich sehr spannende Notstromkonzepte, Energiekonzepten aufbauen von G-Sieben bis G-Zwanzig-Gipfel und auch sehr andere große Konzepte quasi beschäftigen.

00:07:18: in den Rahmen.

00:07:19: Konnte ich mich sehr tief mit unserem Energienetz in Deutschland beschäftigen und habe da recht schnell festgestellt die Energiewende Die findet Dezentral statt.

00:07:31: Also die Energiewende ist kein zentrales Thema, sondern dezentrales.

00:07:35: Also brauchen wir auch die dezentrale Lösung und wir verbrauchen hauptsächlich das Thema Energie-Lagerung Einspeicherung.

00:07:43: Das heißt, das waren die Erkenntnisse, die dann damals gekommen sind.

00:07:48: wenn man sich dann quasi feststellt dass wir gar keinen Leitungsproblem in Deutschland haben, sondern viel mehr ein Zeitproblem haben Dann brauchen wir einen Energieträger, der natürlich möglichst viel Energie speichern können.

00:07:59: Und da sind wir wieder bei Wasserstoffhöchste-Energiedichte die wir haben und so ist die Erkenntnis gekommen dass wir dort technische Lösungen brauchen.

00:08:09: und im Rahmen Zusammenspiel mit dem Rüdiger Schumma habe ich dann festgestellt gut eine gute Technik braucht aber auch gute Konzepte.

00:08:17: Das ist ein Zeitproblem.

00:08:18: kannst du mal ausführen was du damit genau meinst?

00:08:20: Also wir haben kein Leitungsproblem, wir haben Zeitproblem.

00:08:23: Wir müssen Energie Ja, Speichern.

00:08:26: Wir haben kein Leitungsproblem.

00:08:28: sprich wenn wir in der Lage sind und ich nehme jetzt mal einfach einen Sommermonat.

00:08:33: Ich nehm' jetzt mal den vierzehnten Juli die dreizehnem Mittag sich hofft das jetzt keinen besonderen Tag dann haben wir da an dem Tag durch eine PV-Anlage sehr viel Energieüberschuss.

00:08:45: aber am dem Tag um dreizehnem mittags also im Sommer brauchen wir die Energie nicht sondern die Energie brauchen wir natürlich eher zeitversetzt in anderen Phasen also in der dunklen Jahreszeit, in den Abendstunden.

00:08:58: Das heißt wir müssen die Energie zwischenspeichern.

00:09:01: und ich nehme da ganz gerne immer so ein Beispiel eines Dorfes.

00:09:06: stellen sie sich einfach so einen Dorf vor mit mit zwanzig Wohnhäusern acht Betrieben.

00:09:11: ja

00:09:12: dieses Dorf liegt jetzt sehr sehr ländlich und jedes dieser Häuser in diesem Dorf soll möglichst eine PV-Handage haben.

00:09:21: aber an diesem besagten Tag den dreizehnten Juli Mittags wird diese Überschussenergie gar nicht benötigt, sondern die, die diese Häuser bewohnen sind ja um diese Uhrzeit eher auf der Arbeit.

00:09:33: Vielleicht sind sie in der Jahreszeit auch im Urlaub?

00:09:35: Auf jeden Fall sind Sie gerade dann nicht da!

00:09:38: Also fließt die Energie aus diesem Dorf heraus und in das verbundenes Netz.

00:09:44: Abends kommen die ganzen E-Autos zurück, die Wärmepumpen wollen wir in der Energie,

00:09:50: d.h.,

00:09:50: die Energie fließts wieder zurück in das Dorf.

00:09:54: Und genau darstellen wir fest, wir haben eigentlich kein Leitungsproblem.

00:09:57: Sondern wir haben ein Zeitproblem.

00:09:59: Wir brauchen die Energie, die wir tagsüber ernten können, zeitversetzt wieder zurück.

00:10:05: Ich fahre seit Jahren jetzt selber in Wasserstoffwagen und ich werde ganz oft auch von E-Autofahrern verstärkt einer Marke angesprochen was sich falsch machen würde.

00:10:16: Dass sie mich ansprechen wenn ich meinen Wasserstoffwagen nachlade was ich falsch machen will.

00:10:20: Und ich nehme die dann immer im Arm gerne, dann sind eben erst mal schockiert Und dann sage ich, nee sehen Sie das doch mal anders.

00:10:26: Du bist Pionier?

00:10:27: Ich bin Pioniere!

00:10:29: So und ich glaube, dass ist eine ehrliche Antwort.

00:10:31: Es gibt nicht die eine Technologie, die wir brauchen Sondern wir brauchen die Mischung der Technologien Damit wir mit der Energiewende vorankommen.

00:10:39: Batterien haben einen riesen Vorteil.

00:10:41: Wir können sehr schnell Energie ein- und ausspeichern Aber keine großen Energiemengen.

00:10:45: Und Wasserstoff hat den charmanten Vorteil, wir können sehr viel Energie auf sehr eng Raum In sehr großem Mengen speichern.

00:10:51: Das ist kein Widerspruch der Technologie sondern ihr erkennst

00:10:55: ihn.

00:10:55: Jetzt ist ja so, also du kommst eher von der technischen Seite, ich sag mal Energienetz-Seite kann man es so sagen?

00:11:01: Du kommst aus der unternehmerischen Seite und ihr seid ja jetzt sehr vergleichbar mit den Kunden die auch habt, auch von der Größe, von der Anzahl der Mitarbeiter

00:11:09: usw.,

00:11:09: und sofort... Du kennst ja nur in diesem ganzen Logistikbereich auch sehr gut!

00:11:15: Und die Kunden, die jetzt perspektivisch vielleicht auch mal sowas fahren Wie geht das für dich im ersten Moment damals, als ihr euch jetzt kennengelernt habt?

00:11:25: Warst du nicht skeptisch?

00:11:27: Oh ja ich war sehr skeptisch und begeistert zugleich.

00:11:31: Und ich mach da auch kein Geheimnis raus.

00:11:33: diese politische Unsicherheit hier Diese letzte Regierung in der sehr einseitigen Ausrichtung auf die Batterie-Elektromobilität Die hat mich natürlich verunsichert und man muss dazu wissen Ich habe... Das ist auch ein offenes Geheimniss in der Tat viel, viel Geld vorinvestiert hatte.

00:11:52: Vor zwei Jahren in der Tat die Überlegung angestellt auf dem Wasserstoff wieder auszusteigen weil ich natürlich durch meinen Beruf, durch das Netzwerk und den Tankpulvierundzwanzig sehr auf Mobilität ausgerichtet bin.

00:12:05: Und diese Verunsicherung durch diese politischen sehr einseitigen Vorgaben haben dazu geführt zu sagen Kommt die Wasserstoffmobilität?

00:12:14: Wenn ja wann kommt sie wenn wir bei den beiden drei Großprojekten die wir jetzt gerade machen Da sprechen wir von einem zweistelligen Millionenbereich.

00:12:22: Dann ist natürlich schon auch wichtig, dass wir in das was wir investieren auch glauben und dass wir eine ehrliche Chance auf eine Amortisation haben.

00:12:31: Und durch diese Verunsicherung war ich in der Tat kurz davor zu sagen Ich ziehe den Stecker und glaube nicht mehr dran obwohl ich immer an die Technik geglaubt habe also zumindest nachdem wir uns kennengelernt haben und ich viel verstanden habe.

00:12:42: und Wir haben ja in unseren gemeinsamen Firmen auch schon Wasserstoffprojekte umgesetzt die dann eben gar nicht mehr auf Mobilität ausgerichtet waren, sondern auch das Thema was du gerade sehr gut beschrieben hast und auf das Thema Dezentralität.

00:12:55: Ich nenne es immer gerne Autakeversorgungssysteme.

00:12:59: Und wenn man sich mit so Menschen wie mit dem Sebastian Mauer unterhält die auch in der Lage sind einem Betriebswirt sehr einfach zu erklären was wir für technisches Problem haben ne?

00:13:07: Das ist wirklich... Du schwunfst richtigerweise ich hab da Damsch Ja!

00:13:11: Das ist aber genau die große Kunst.

00:13:13: und dann stellt man irgendwann fest Da steht jemand, du hast das gerade mit dem Dorf genannt wobei die Zahlen nicht richtig sind aber wir haben ja eine Historie.

00:13:20: Irgendwann wurden mal Netze gebaut um an irgendeiner Straße das letzte Haus rechts und links mit Strom zu versorgen oder das letzte Unternehmen mit Energie zu versorgern.

00:13:32: Das war einmal die Idee Und diese Leitung haben irgendeine Größe gehabt.

00:13:36: das habe ich dann irgendwann verstanden was er mir erklärt hat und die waren in einer monodirektionale Ausrichtung geplant.

00:13:43: Jetzt auf einmal packen wir überall Windanlagen drauf oder PV-Anlagen auf diese Dächer und müssen die gleiche Leitung, dieselbe Leitung auf einmal in die andere Richtung mit belasten.

00:13:55: Und wenn man dann einmal verstanden hat dass wir in der Tat, bin ich immer ganz seiner Meinung das wir kein Leitungsproblem haben.

00:14:02: aber trotzdem sprechen wir eine Sprache wenn man einfach weiß dass wir unendlich viel Energie auch in Deutschland haben ob das jetzt Solarenergie ist oder Windenergie Wir haben genug Energie Aber nicht dort und dann, wann wir sie brauchen.

00:14:18: Dafür brauchen wir dezentrale Netze.

00:14:20: Das habe ich irgendwann verstanden.

00:14:22: Dann haben wir ein erstes Projekt gebaut bei einem großen Zahnarztzentrum, der sagt, er möchte mein Zahnarzentrum Energieautark stellen.

00:14:30: Der hat eine kleine Elektrolyse in so einen Container bekommen.

00:14:35: Der lag selbst mit kleinen Wasserstoffmenge durch die Energiedichte ... Jetzt ist das ja eine unglaubliche Zahl, wir sprechen von nur vierzehn Kilo.

00:14:45: Man muss aber wissen dass eben Wasserstoff die Energiedichte fünfzigmal höher ist als bei einer Batterie und wenn man das einmal weiß macht er Spaß.

00:14:52: und dann haben wir nachgelagerte Brennstoffzelle und der kann, wenn das System zusammenbricht, kann er sagen ich schalte meine Anlage an unsere Anleihe, die wir da installiert haben und dieses Zahnarztzentrum ist Energieautarkt.

00:15:04: Da ist ne Apotheke mit dran wo die einfach auch eine gewisse Sicherheit darstellen müssen Das gekühlte Medikamente vorgehalten werden und das hat mich einfach fasziniert.

00:15:14: Und habe ich gesagt okay, wenn also die Mobilität gar nicht so schnell kommt gibt es eventuell eine Idee diese Tankstelle zu bauen und trotzdem ohne dass es ein Mobilitätsabsatz gibt einen Business Case daraus zu gestalten.

00:15:29: Das ist tatsächlich aufgegangen.

00:15:31: man muss wissen dass bei den Projekten die wir hier planen klares priorisiertes Ziel alles was wir an Wasserstoff verkaufen wollen werden wir selbst produzieren.

00:15:41: Es geht also nicht darum irgendwo Wasserstoff zuzukaufen und zu warten, bis irgendein Lkw oder Pkw kommt.

00:15:45: Und Wasserstoff an der Tankstelle zu verkaufen.

00:15:49: Wir wollen wenn es geht allen Wasserstoff selbst produzieren hier.

00:15:53: Ist das grüne Wasserstoff?

00:15:54: Ja!

00:15:55: Also grundsätzlich ja man muss immer aufpassen ist ja so eine juristische Definitionen auch eine steuerliche Definition?

00:16:01: ich sage es mal so Das kann ich nicht garantieren dass wir ausschließlich grünen Wasserstoff produzieren aber immer dann wenn wir hier bei uns Unsere Lektolyse anschmeißen und haben Strom darauf aus der eigenen PV.

00:16:15: Wir kriegen hier mehrere Megawatt-PV Flächen da dran, und Windkraft dazu kommt dann ist es auch grüner Wasserstoff.

00:16:23: Aber ich würde nicht ausschließen wollen dass bei der Konzeption die wir haben das nicht vermeidbar ist wenn eben mal gar nichts an Strom da ist, dass es auch mal eben nicht grüner Wasserstoff ist.

00:16:34: aber priorisiertes Ziel ist eigentlich hundert Prozent Grün.

00:16:40: Jetzt haben ja ganz viel gehört woher eigentlich diese Idee kam und wie das so gewachsen ist.

00:16:45: Wie lange macht ihr das jetzt zusammen?

00:16:47: Fünf Jahre.

00:16:49: Und würdest du jetzt sagen aus betriebswirtschaftlicher Sicht, habt ihr irgendwie am Horizont diesen Point, wo ihr sagt okay das ist für uns auch wirtschaftlich sehr interessant oder ist es eher immer etwas was man in die Zukunft rein prognostiziert?

00:17:05: Also eine ganz berechtigte Frage und setzt dir auf das auf was ich gerade versucht habe zu erläutern.

00:17:10: zwischendurch habe ich diesen Moment gehabt, wo ich gesagt hab.

00:17:13: Ich sehe keine ehrliche naheliegende Perspektive mit dieser Idee Geld zu verdienen.

00:17:20: Das kann man in diesem Investitionshöhe natürlich nicht dauerhaft aus dem nächsten Liebe oder aus der Enthusiasmus heraus machen.

00:17:27: Da sollte schon auch was übrig bleiben.

00:17:29: Deswegen haben wir andere Ideen entwickelt und ja Wir gehen fest davon aus dass wir sehr zeitnah mit diesen Unternehmen und Mungen.

00:17:38: Wir haben ja verschiedene Techniken, wir haben die technische Entwicklung auch diese Betreiberentwicklung als Investoren aufzutreten.

00:17:46: Und ja, wir werden ziemlich sicher auch nächstes Jahr damit schon Geld verdienen.

00:17:51: Man muss immer dazusagen, wir hatten auch fünf Jahre Vergangenheit.

00:17:54: deswegen ich wollte den Stecker ziehen weil dieses Thema können wir Geld damit verdienen reduziert auf nur Mobilität konnte ich nicht mehr mit Ja beantworten.

00:18:03: Deswegen habe ich es in Erwägung gezogen

00:18:05: Wenn ihr jetzt mal so an euren typischen Kunden denkt.

00:18:08: Das ist ja nicht nur der Logistikunternehmer, sondern vielleicht auch produzierender Mittelstand hat auch eine eigene Fahrzeugflotte im mittleren Schwellersbereich.

00:18:18: Was wäre denn jetzt zum Beispiel euer Plädoyer für diese Antriebsart Wasserstoff?

00:18:24: Für einen Logistikanternehmer oder für den Mittelständler, der sich dann auch diese Fragen stellt vor allen Dingen, der steht wahrscheinlich unter einem wirtschaftlich viel größeren Druck Sag ich mal, so eine Fehlinvestition ja doch viel weniger leisten kann.

00:18:38: Also damit, da müsste dann ja quasi diese Wette relativ schnell sitzen?

00:18:43: Also die Frage ist glaube ich dies sehr klargestellt aber sie ist so vielfältig dass man sie nicht einfach beantworten kann.

00:18:50: am Ende des Tages jetzt über die Frage vor fünf Jahren gestellt sagt lasst den ganzen Mist sein das kommt nichts brauchen wir nicht.

00:18:56: Das hätte ich vermutlich auch auf das Thema Batterie-Elektromobilität bezogen gesagt.

00:19:00: heute stellen wir fest und es muss man nüchtern konstatieren kommen.

00:19:05: Und die Batterie-Elektromobilität wird sicherlich ein Großteil übernehmen können, gerade im Nahbereich in den sogenannten Light Truck, also Transporter Bereich ist das Thema Batterie Elektromobilitäts sicherlich eine der einen Großteil der Lösungen.

00:19:21: Sobald wir aber in dem Bereich der Langstrecken gehen.

00:19:23: und im Heavy Truck Bereich, also im Schwerlassverkehr und langen Strecken wissen wir, dass egal wie viel Batterien da reinpacken, das wird nicht die Lösung sein können.

00:19:34: Das wissen wir eigentlich alle, wir haben es nur ein bisschen geläubnet so.

00:19:38: Nur mal vielleicht als kleinen Schwenk, das wissen viele gar nicht weil ich das immer wieder höre dass mir Leute vermeintliche Fachleute sagen Ich bin ein Freund von Elektrobibilität aber ich lehne Wasserstoff ab.

00:19:49: Das ist insofern ganz interessant Weil ja Wasserstoff Elektroauto ist.

00:19:54: Wir haben Wasserstoff nur als Speicher und nicht eine Batterie.

00:19:58: Also ist die Verbrennungs Wasserstoff zu bauen ist das

00:20:02: keine Wirklichkeit.

00:20:02: Die Idee gibt es wieder, die Idee gibt's wieder ja aber am Ende des Tages dass wir derzeit machen heißt, wir machen aus Wasserstoff wieder Strom und damit wird ein Elektromotor angeltet.

00:20:12: Also

00:20:12: Brennstoffzelle gerade?

00:20:14: Genau.

00:20:16: Also von daher um die Frage nochmal konkreter zu beantworten Es ist natürlich schwierig Hennial-Prinzip erstmal müssen mal ein paar Tankstellen da sein damit man auch eine entsprechende Versorgung hat.

00:20:25: Da gibt es noch zu wenig.

00:20:26: deswegen trauen wir uns daran.

00:20:28: Aber die investieren müssen ja für sich auch eine ehrliche Perspektive haben, dass man es rechnen kann.

00:20:33: Wenn die Mobilität nicht so schnell hochfährt, dann ist das schwierig und deswegen brauchen wir diese Brücke zum... Kann man Mobilität und statt von ihrer Anwendung verbinden.

00:20:43: zur gesamten Sektorenkopplung?

00:20:45: Und ich glaube behaupten zu dürfen, das machen wir in Perfektion im Einkauf, in Erspeicherung und dem Verkauf.

00:20:51: Ich glaub', da hat die Technik ganz viel gelernt.

00:20:54: auch Es wird keine Technik verkauft.

00:20:57: also Rüdiger sagt es ja auch gerade schon und das ist glaube ich das gesunde.

00:21:02: Ich habe eine sehr technische Brille, schaue auf die Lösung und in der gemeinsamen Diskussion stellen wir dann fest Kunden suchen keine technischen Lösungen, die sagen nicht ich hab auf den Elektrolyseur, ich habe auf die Batterie gewartet sondern die Suche nach einer technischen Lösung, die suchen nach einem fertigen Konzept.

00:21:21: und ich glaube dass ist das was hochinteressant ist dass wir aus Sicht der technischen Brille sagen, okay so müssen wir auch die Technik ausrüsten.

00:21:31: Brennstoffzellen Elektrolyse ist eine neue Technologin.

00:21:34: vor drei Jahren haben noch ganz viele, ganz viel gesponnen zu diesen Technologien und haben für sich in einer Insel diese neuen Systeme versucht zu produzieren und zu bauen aber überhaupt nicht drüber nachgedacht wo sie zum Einsatz kommen sollen.

00:21:51: Und das ist, glaube ich dieses tolle Zusammenspiel, dass wir verstanden haben.

00:21:55: Die Technologien stehen erst mal nicht in Konkurrenz sondern Kunden suchen Konzepte und Lösungen.

00:22:01: Das ist dann auch das Zusammsspiel quasi mit der HZ bei Campus Dass wir sagen okay Wir müssen ganzheitlich an diese Konzepten rangehen.

00:22:09: Kunden suchen Lösungen Kunden suchen Nicht eine spezielle Technologie und das ist glaube Ich Dann totale Klasse neben Zusammspiel dass wir wirklich sagen ok Hier braucht es einen Lösungsansatz und der sieht mal mehr Batterie elektrisch aus, um mal ein bisschen mehr Richtung Wasserstoff.

00:22:27: Gleichzeitig können sich die Technologien technisch sehr stark unterstützen und wenn jetzt der Techniker noch gut zuhört dann lernt er und versteht wie er seine Systeme ausrichten bauen muss.

00:22:39: und das ist glaube ich das Geheimnis dahinter zu sagen Technologie offen daran und die Entwicklung dieser Technologien auch auszurichten.

00:22:53: Das heißt, wenn ich das jetzt richtig verstehe geht es ja eigentlich nicht darum benutze ich zum Beispiel als Logistikunternehmer jetzt irgendwie investiere ich in Wasserstoffflotte oder Elektronulität sondern eigentlich geht es so um meinen Anwendungsbereich denn ich habe und meine Herausforderung die ich jetzt habe sehr individuell.

00:23:17: Ich eine Lösung hätte so insgesamt, die für mich funktioniert.

00:23:21: Das heißt vielleicht ist da ja jetzt nicht nur der Lkw mit drin sondern vielleicht auch die Stromversorgung für mein Unternehmen oder oder oder und also da seid ihr jetzt quasi... Also das sind eure Konzepte die ihr jetzt umsetzt dass ihr halt versucht ganzheitliche Lösungen anzubieten?

00:23:39: Also, man geht an den Konzept immer ganz halt nicht dran.

00:23:42: Genau und ich glaube das ist auch wichtig und dann muss man sich erstmal natürlich auf der einen Seite anschauen was sind die Energiebedürfnisse?

00:23:49: Und auf einer Seite was sind dem möglichen Energiequellen?

00:23:52: Und dazwischen steht halt das Thema Energietransport und Speicherung.

00:23:56: so und das heißt als erstes fängt man immer erst mal an und schaut sich was denn die Energie Bedürfnisse?

00:24:02: Nehmen wir ein Spielitör.

00:24:04: da habe ich jetzt natürlich nicht so viel Ahnung fällt mir erst mal auf, wenn ich mir so einen Spediteur anschaue.

00:24:12: Dass das Thema Transport natürlich das große Thema ist.

00:24:15: Jetzt kann der Spedideur natürlich das Thema haben dass er ja auf einer Seite sehr lange Strecken fahren muss also Ware sehr weit transportieren muss die einlagert und nächsten Tag zum Beispiel dann mit regionalen Fahrzeugen Dann in der Region verteilt in der Stadt verteilt oder in dem Umkreis dann verteilt.

00:24:36: Das heißt, da lässt sich schon raus abbilden.

00:24:39: Dass das dann natürlich für die weiten Strecken die Wasserstofftechnologie einen Charme haben kann weil ich da sehr viel Fracht mit einer sehr hohen Energiedichte verbinden kann und gleichzeitig wenn so ein Spediteur dann nächsten Tag sagt okay diese Fracht jetzt aus weiteren Umkreis bei mir angekommen ist muss nächsten Tag zum Beispiel an vier An verteilt werden.

00:25:03: Ja, da ist die E-Mobilität wahrscheinlich dann der richtige Ansatz.

00:25:05: Das heißt diese Technologien widersprechen sich nicht gar nicht.

00:25:08: Jetzt gucken wir wo kann die Energie herkommen?

00:25:11: So ein Spititeur würde ich jetzt erst mal unterstellen.

00:25:13: Da sind vielleicht natürlich dann Themen... Wo kann ich Energie ernten und wo kann ich die Energie hier bekommen?

00:25:18: dass ich da vielleicht Themen habe.

00:25:21: Und das müssen wir uns dann im Detail anschauen wie wir quasi die Energiebedürfnisse mit den Energiequellen verbinden können.

00:25:30: Da widersprechen sich die Technologien gar nicht, sondern sie unterstützen sich viel mehr.

00:25:37: Wenn wir jetzt wirklich mal an so einen typischen Logistiker denken, warum sollte der überhaupt jetzt in eine Technologie wie zum Beispiel Wasserstoffangetriebenen LKW investieren?

00:25:52: Also meine Frage ist das nicht fürchterlich teuer und macht das überhaupt Sinn?

00:25:57: Ist das wieder sowas für Enthusiasten?

00:26:01: Oder gibt es dafür so handfeste Gründe?

00:26:03: Vielleicht auch in einer kürzeren Perspektive, wo ich jetzt sagen würde man könnte da rein investieren weil das halt irgendwie auch wirtschaftlich mal Sinn macht.

00:26:11: oder ist das was für Liebhaber oder Verrückte.

00:26:14: Also

00:26:14: wenn jemand als Spediteur einen Wasserstoff Lkw kauft dann wird er's niemals als Liebhaber betreiben können, weil dann geht der pleite.

00:26:22: Das ist einfach beim Namen denn die ersten Lkws von denen wir im der Wasserstoffwelt sprachen waren bei.

00:26:29: Die Prognose ist ja, dass wir bis in den nächsten dreivier Jahren auf zweihunderttausend Euro runtergehen.

00:26:34: Das heißt da sind sie immer noch erheblich, aber doch immer noch teurer als ein ELKW.

00:26:39: Aber es gibt natürlich auch andere Gründe, die dafür sprechen.

00:26:42: nur man muss immer auch Entwicklung vergleichen.

00:26:45: Was hat denn der erste ELKw gekostet?

00:26:47: Sie lagen auch bei vierhundert tausend euro.

00:26:49: mittlerweile sind wir bei sag mal vorsichtig deutlich unter zweihundert.

00:26:52: das ist einfach economies of scale.

00:26:54: wenn ich das ganze hochskalieren kann Da wird auch der LKW-Preis.

00:26:57: Vielleicht

00:26:58: mal ganz kurz für Leute, die jetzt vielleicht zuhören und die nicht vom Fach sind... Was ist so dieser Preisunterschied zu einem normalen handelsüblichen Lkw?

00:27:06: Wir nehmen eine Solo-Sattel-Zuchmaschine als Diesel-Lkw vernünftig ausgestattet.

00:27:12: Hundertdreißigtausend Euro.

00:27:14: Der E-LKW irgendwo bis zu zweihunderttausende Euro.

00:27:19: Und der LkW Wasserstoff.

00:27:23: aktuell sprechen die so von mit von vierhundert bis vierhundert sowieso tausend Euro.

00:27:27: Ganz genau will ja noch gar keiner damit raus, weil sie ja noch da nicht richtig auf den Markt verfügbar sind außer von einem Hersteller aus dem fernen Osten der aber sicherlich keine Marktbedeutung in Deutschland oder Europa hat.

00:27:39: Von daher ist das ein bisschen schwierig, aber es ist eben doch keine Massenfertigung da und demzufolge brauchen wir die Massen fertigen um das Produkt runter zu bekommen.

00:27:46: Das haben wir bei uns genauso.

00:27:48: wenn wir Wasserstoff dennächst für neunzehn zwanzig euros Kilo verkaufen müssten Ja, dann brauchen wir darüber nicht weiter zu sprechen.

00:27:55: Das ist das Thema an der Stelle Tod.

00:27:56: Das muss eine Zielgröße haben von sechs bis sieben Euro pro Kilo und davon gehen auch die Fachleute aus.

00:28:03: Wir können das ganz gut bewährt weil wir selbst Wasserstoff produzieren.

00:28:06: Wir machen ja die ganze Wertschöpfungskette und wissen dass das durchaus denkbar ist.

00:28:12: Das sind aber beim Strom nichts anderes.

00:28:14: Wann rechnet sich denn ein Batteriestrom-Lkw?

00:28:18: doch nur wenn der Strom billig ist?

00:28:20: Wenn er demnächst überall für neunzig Cent die Kilowattstunde verkauft wird, dann ist Batterie-Elektrik tatsächlich auch zu teuer.

00:28:27: Dann wird Diesel wieder interessant.

00:28:29: also müssen wir doch in der Summe dafür Sorgen tragen dass der Strom den wir brauchen für Batterie und oder für Wasserstoff preiswerter wird und dann werden beide Projekte aufgehen.

00:28:40: was natürlich für Wasserstoff spricht ist die schnelle Beladungszeit.

00:28:44: Also erst mal an die finde ich eine gute Leistungspereformance.

00:28:46: das wir haben das Ding ja schon gefahren.

00:28:48: Und die Schnellladezeit.

00:28:49: Du hast halt so ein LKW mit Wasserstoff im sechs, sieben Minuten voll und wenn ich jetzt einen Lkw der ein bisschen reichweite hat, Volllade dann bin ich ja durchaus bei einer Stunde Ja?

00:29:02: Das funktioniert auch in sich!

00:29:04: Der LkW funktioniert halt in sich.

00:29:06: nur wenn ich vier Lkws zeitgleich mit fünfhundert KW laden will Dann haben wir schon wieder dann doch unser Leitungsproblem weil irgendwo muss ja die Leistung herkommen Auch wenn die Sollen funktionieren, um so viel Strom durch die Ladesäule in den Lkw zu bringen.

00:29:23: Und das haben wir beim Wasserstoff eben nicht.

00:29:25: Also in fünf Minuten ist ein LkW voll.

00:29:27: Wir haben ja nun sieben PKWs im Einsatz und auch diese sind in vier bis fünf Minuten voll.

00:29:33: Es hat sich das Hennelei-Probleme.

00:29:35: Wenn ich jetzt einen Lkws habe und ich kann ihn nirgendwo voll tanken... Das ist natürlich outblöd!

00:29:40: Das heißt, ich bräuchte erstmal in irgendeiner Art und Weise neinhalb wie sinnvolles Netz damit solche LKWs überhaupt Sinn machen.

00:29:50: Wo würdest du jetzt sagen, wie weit sind wir hier in Deutschland?

00:29:54: Das ist sicherlich noch am Anfang.

00:29:56: Wie ist da so diese Perspektive wenn du jetzt mal jemanden sag mal im Logistikunternehmen jetzt sagen musstest das und dass wird wahrscheinlich in den nächsten Jahren passieren so netzmäßig?

00:30:07: Also da es nur einiges zu tun.

00:30:09: aber das betrifft auch wieder die ganze Mobilität also die ganze nachhaltige Mobilität.

00:30:14: Wir fühlen uns manchmal da sehr weit Aber wir sind, zwanzig-vierundzwanzig gerade mal sieben Prozent der Mobilität war nachhaltig.

00:30:23: Sieben Prozent also.

00:30:24: mit anderen Worten Wir müssen noch auf der vollen Bandbreite voranschreiten und sicherlich wir haben montan knapp hundert wasserstoff tankstellen in deutschland.

00:30:37: Damit Haben wir schon Mal geworben dass wir soweit in Deutschland sind.

00:30:42: Naja davon sind circa gar nicht für LKWs ausgelegt, sondern eher für die PKW's.

00:30:51: Und das ist... Das heißt,

00:30:52: selbst wenn ich wollen würde, könnte ich da meinen Lkw auch gar nicht betanken?

00:30:56: Genau!

00:30:57: Also das passt einfach nicht von den Anschlüssen her an der Stelle und auch nicht vom Volumenstrom an der Stelle, wenn selbst die Nozzle passen würde.

00:31:06: Und dass es natürlich eine Herausforderung ist, dass wir den Hochlauf der Tankstellen hinbekommen müssen.

00:31:13: Aber das funktioniert nur mit ganzhaltigen Konzepten.

00:31:15: Das heißt, wir müssen uns anschauen wo machen heute schon Fahrzeuge Sinn?

00:31:21: und vor allem wir müssen auch die E-Mobilität mit der Wasserstoffmobilität zusammendenken.

00:31:28: Es gibt so schöne Hochrechnungen Wir haben gerade circa Hundertsechzigtausend Eladepunkte in Deutschland.

00:31:36: Wenn wir die gesamte Mobilität umstellen wollen würden auf Hey Mobilität, werden wir vier Komma sieben Ladepunkte in Deutschland brauchen.

00:31:47: Ich kann ja einfach mal fragen wie realistisch du das siehst.

00:31:50: so auf anderen Seite wenn mir die gesamten Mobilität umstollen würden würden auf die Wasserstoff-Mobilität würden wir ca.

00:31:58: zweiundfünfzigtausend Wasserstoff Tankstellen brauchen.

00:32:02: auch das halte ich für eine Mammut Aufgabe und darum müssen wir von vornherein diese Themen zusammen denken und sagen okay, wo können wir ganzheitliche Habitate, Wasserstoffhabitate, Energiehabitate schaffen?

00:32:17: Wo wir erst mal beides, ich mag diese Henei-Diskussion einmal nicht.

00:32:22: Das ist die schlimmste das gibt!

00:32:25: Wo können wir es lösen?

00:32:27: weil wir Absatz und Erzeugung zusammen denken dürfen?

00:32:31: Und dann sollten wir diese Themen zusammenpacken

00:32:34: d.h.,

00:32:34: wenn wir ein Problem haben oder einen Lösungsansatz haben dann ist die Frage immer, ist das wirtschaftlich.

00:32:41: Aber habe ich drei Probleme und immer noch den gleichen Lösungsansatz?

00:32:44: Dann wird es langsam spannend.

00:32:46: Und dementsprechend als Beispiel wenn ich die E-Mobilität voran bringe und gleichzeitig die Wasserstoffmobilität mitdenke, dann kann ich auch über die Wasserstoffmilität vielleicht die E mobilität stützen bei der Netzknotenpunkt sonst gar nicht die Energie bereitstellen könnte um so viele Fahrzeuge zu denken.

00:33:06: Wenn wir solche Habitate voran bringen und sagen, nee die Technologien sind nicht im Widerspruch.

00:33:11: Sondern anfangs ist die E-Mobilität über ELKW ganz klar jetzt im Vorsprung aber können über die Wasserstoffmobilität auch den Ausbau der E- Mobilität verantreiben dann können solche Habitate entstehen dann kann das wirtschaftlich dastehen.

00:33:29: Wenn ihr mal so unter dem was ihr heute wisst und erwartet Jetzt mal so ein Gedankenspiel aufmacht und euch darüber Gedanken machen müsstet, in welchem Zeitraum es jetzt für den typischen Tankpulkunden jetzt Sinn machen würde.

00:33:47: Darüber nachzudenken investiere ich vielleicht da rein einen Teil meiner Flotte mit Wasserstoff jetzt nachhaltig zu machen.

00:33:54: Was wären also so realistische Zeiträume?

00:33:57: Wo ihr sagen würdet ab da macht das dann vielleicht Sinn.

00:34:01: Also ich glaube die haben wir gerade schon mal genannt.

00:34:03: Und es ist auch ein kausaler Zusammenhang zu dem, wann kommen die ersten Serienreifenwasserstoff LKWs der nahmhaften Hersteller auf den Markt?

00:34:12: Das kann man relativ klar definieren.

00:34:14: Es sind im Jahr für Krimbo von Schulte als Gesellschaft des Tankbühnen-Vierundzwanzig sagen bis dahin wollen wir eben auch weitere Tankstellen.

00:34:23: Ich denke mal, bis dahinnen werden zehn, fünfzehn Stationen in Deutschland Lkw fähig und da werden ja andere noch weiter ausgebaut.

00:34:30: also auch die PKW Fägen werden weiter ausgebaut, also von daher kann man sagen so circa drei Jahre.

00:34:36: Man muss sich mit dem Thema beschäftigen aber wir haben es ja extra gemacht dass hier sein wir lösen die Mobilität als als unausweichbare weichliche Bedingung auf und sagen wir wollen stationär machen.

00:34:48: ich finde den entscheidende thema damit rechnen wird tatsächlich auch unsere investition.

00:34:53: Wir können aus unserem wasserstoff wieder stromachen.

00:34:56: das heißt wenn wir also ganz viel wasserstoff gespeichert haben was die batterie nicht kann können wir sind wir, glaube ich auch ziemlich einzigartig in Deutschland aus diesem Wasserstoff mit einzig-artigen Brennstoffzellen wieder Strom machen und können die Batterieelektromobilität trotzdem bedienen.

00:35:12: Und darin liegt der Klug.

00:35:15: Das stimmt!

00:35:19: So auf dem Weg dahin... Also es gibt jetzt natürlich noch sehr viel zu tun.

00:35:23: also ihr habt ja noch sehr viele vor.

00:35:28: was würdet ihr sagen?

00:35:30: Was waren so für euch die größten Falschannahmen oder Fehler, die ihr in den letzten fünf Jahren so gemacht habt?

00:35:38: gab es Dinge wo ihr sagen würdet das würden wir auf jeden Fall empfehlen nicht zu tun.

00:35:42: Oder da haben wir uns geirrt?

00:35:45: Also bis jetzt mal für uns der größte Rückschlag war dieser einseitige Entwicklung hin zur Elektromobilität weil man da einmal von diesen elektrischen Wirkungsgradensprach.

00:35:54: und da kann ich nur sagen als sie angefangen haben vor fünf jahren hatten wir elektrische Wirkung gerade die dazu führten die sind Wasserstoff-Thema, tot zu reden.

00:36:04: Wir waren bei zehn Prozent also vierzig Prozent in der Elektrolyse, fünfzwanzig Prozent in einer Brennstoffzelle, nullkomma viermal nullkoma zweifünf.

00:36:11: ich gibt leider nur zehn Prozent und da waren wir damals ein bisschen brauäugig dass man das trotzdem rechnen konnte und haben es aber technisch insofern gelöst als dass wir das glaube ich sind wir wirklich einmalig in Deutschland, dass wir jetzt geschafft haben nachgewiesener Wahl, nachgewiesenermaßen auf sechs bis sieben, dreißig Prozent elektrischen Wirkungsgrad zu kommen.

00:36:32: Und wenn man das weiß, dass aus der Steckdose die Du Zuhause hast kein größerer elektrischer Wirkungskrad kommt weil wir es immer nur aus der stecken Dose herausrechnen Das ist ja nicht richtig!

00:36:43: Wir wollen ja die komplette Wertschöpfungskötte.

00:36:47: dann dürfen wir mit Fug und Räuchter heute behaupten wir haben den gleichen elektrischen Wirkungskrat jetzt erreicht wie der den aus der Stektose kommt.

00:36:55: Und das haben wir damals in der Tat unterschätzt man in diesem Land einseitig auf das Thema Batterie-Elektromobilität gesetzt hat.

00:37:05: Wenn ich das damals gewusst hätte, dass es so einen Widerstand ist diesen Wasserstoffhype den wir ja überlebt haben.

00:37:12: viel sind ja nun auch leider der Marktentwicklung zum Opfer gefallen.

00:37:16: dann muss ich sagen da wäre ich deutlich sensibler und deutlich weniger begeisterungsfähig dran gegangen.

00:37:21: Jetzt haben wir ganz viel gelernt über Wasserstoff oder vielleicht auch die Zukunft Wie sich das vielleicht entwickeln kann.

00:37:30: Was können wir denn jetzt als Tankpulvierinzwanzig tun, um den Kunden eine Lösung aufzuzeigen?

00:37:37: Also ich glaube dafür ist der Tankpulevier in zwanzig bekannt dass wir immer die Lösungen aufgezeigt haben.

00:37:41: Das habe ich glaube ich vorhin in einleitenden Sätzen gesagt.

00:37:43: Das waren immer neue Produkte wie Airblue, Wasser, Airblue HVO oder Biodiesel.

00:37:51: Samsthöhe da waren mir immer die schnellsten und da werden wir jetzt sicherlich dezentral entwickeln und werden das irgendwann im Tankpulvierentzwanzig auch anbieten wollen, können oder dürfen müssen.

00:38:01: Weil der Tankpult-Vierentzwanzigkunde hat einen Anspruch an uns – und das formuliert er sehr deutlich und das erfüllen wir sehr deutlich!

00:38:08: Wir wollen von euch versorgt werden.

00:38:10: Und es ist dem Kunden eigentlich egal welches Produkt dahinter steht.

00:38:15: So ist es also so dass wir als Tankpulpierent zwanzig Demäßstationen haben werden.

00:38:19: Da ist ein HVO drin oder vielleicht eine Ladestation.

00:38:21: die sehe ich eher kritisch weil die Verweildauer ja viel zu lang ist.

00:38:24: Das wird also nicht deckungsgleiche Infrastruktur sein.

00:38:28: oder eben auch Wasserstoff.

00:38:30: Ja, so werden wir eben demnächst Wasserstoff Tankstellen haben die in der Regel integriert werden in den vorhandenen Tankstellen.

00:38:35: Das ist unsere Aufgabe das ist auch die Erwartung des Kunden an uns

00:38:39: und bei euch kriegt ihr ja ein bisschen mehr wie einfach nur tanken ne?

00:38:44: Ja!

00:38:45: Das ist ja unsere Idee damals so ein bisschen parallel zu der Welt der Global Player zu sagen Wir sind nur der Diesel Lieferant.

00:38:52: Also erstmal machen wir alle Produkte einen guten Service, das sagt aber jeder für sich.

00:38:58: Wir haben eine sehr persönliche Struktur per sehr persönlichen Draht zu unseren Kunden.

00:39:03: auch ne ganz geringe Fluktuation.

00:39:06: und ja dass ist das was den Tankpulvieren zwar nicht auszeichnet im Mittelstand Das ist alles Mittelstand.

00:39:12: Das schön jetzt.

00:39:13: also wenn wir jetzt mal an das Thema Wasserschaft denken könnt ihr den Kunden natürlich dann sehr umfassend auch speziell zu diesem Thema beraten.

00:39:20: stichwort Macht das für die Sinn?

00:39:22: ja nein.

00:39:23: und vor allen Dingen, wenn ja welche Löse macht für ich sind.

00:39:26: Ja also na klar Ich kann nur sagen jetzt mal für uns wie als in dieser Firma hier reine.

00:39:31: wir haben dafür verschiedene Firmen auch gegründet ausgelagert Auch mit viel Geld ausgestattet Und sehr viele mittelständische Unternehmen da schon wieder reingebracht.

00:39:41: Das ist einmal die H-Zwei Power Cell Da ist der Sebastian Nioff nun auch Geschäftsführer.

00:39:46: das ist die technische das technische Brain von all dem was wir entwickeln Und wir haben die H. II Campus gegründet, in dieser Gesellschaft haben wir eben das was ich gerade mal angedeutet habe vor nicht vor.

00:39:57: machen wir schon dass wir selbst investieren, selbst betreiben und somit zum Beispiel einem Logistiker mit dem wir gerade solche Themen ja begleiten sagen hier Wir stellen dir komplett eine Stromversorgung einer Energieversorgungen hin inklusive Wärme.

00:40:11: Die haben wir bis jetzt ja ganz außen vorgelassen weil eine Brennstoffzelle eben auch Wärmel liefern kann.

00:40:18: Dieses Projekt, dieser Kern.

00:40:21: Die Kernidee die wir verfolgen ist einen Kunden komplett zu versorgen mit Energie.

00:40:27: Das hören die Stadtwerke nicht gerne aber am Ende des Tages will unser Kunde wenn es geht autark werden und das noch idealerweise grün und preiswert und das ist unsere Aufgabe.

00:40:38: Koordinatur des Kreises.

00:40:40: Ein Stück weit also Ja, aber deswegen weil die ja nun auch mit neuen Techniken durchaus der eine oder andere Kunde sagt Prota traue ich mich nicht dran.

00:40:49: Das haben wir bei uns jetzt hier im Hause sehr konsequent gemacht.

00:40:52: Struktur schaffen und zu sagen Wir können dir das alles vor Ort investieren Betreiben Und wir haben den großen Vorteil wenn die Systeme immer nicht funktionieren Weil einfach vielleicht auch energetisch etwas nicht passt.

00:41:04: Es ist ein Stück weit plug and play.

00:41:06: Da sind vielfach Container Lösungen Vielfach modulare Lösungen Und wir können also jetzt endlich erweitern, wir können auch reduzieren.

00:41:14: Wir können kleinen Anfragen expandieren aber rein theoretisch kann man das was wir bauen was hier als Betrieb vor Ort machen auch wieder abbauen weil wir eben sehr mobil sind mit den Themen.

00:41:26: Jetzt ist natürlich auch so dass der Kunde der jetzt wie leicht darüber nachdenkt eine Lösung anzuschaffen.

00:41:34: Also wir haben ja schon gelernt es geht nicht darum Lkw Wasserstoff ja nein sondern integrierte Lösungen ja Nein Man muss das immer ein bisschen breiter denken.

00:41:41: Das habe ich jetzt von euch schon gelernt, dass er jetzt nicht zum Beispiel so eine Investition immer selber tragen muss und es natürlich dann auch die Möglichkeit gibt Förderung zu beantragen sich fördern zu lassen je nachdem was für eine Investitionselatätik bietet.

00:41:58: ihr da so eine Art Übersicht oder Beratung an?

00:42:01: Was sowas angeht gemeinsam mit den Kunden?

00:42:03: Ich bin schon wieder echt dran.

00:42:04: war es kein technisches Thema?

00:42:06: Ja, also tatsächlich bieten wir das.

00:42:08: Es gibt natürlich auf dieser ganzen Welt der Entwicklung von erneuerbaren Energie auch tolle Fördertöpfe.

00:42:18: So ist ja die Elektromobilität überhaupt erst mal groß geworden indem man damals Elektrofahrzeug und Infrastruktur gefördert hat.

00:42:24: so gibt es das auch beim Wasserstoff Und das gibt es in der Tat in allen Bereichen.

00:42:31: irgendwelche Fragen sind zu Fördermöglichkeiten, die sich ja durchaus immer wieder unterscheiden.

00:42:35: Einmal gibt es Bundesförderung, es gibt Länderförderungen, die unterscheidet sich gerade massiv in Deutschland und das können wir natürlich alles mit begleiten.

00:42:43: Wir haben auch einen, ich sag mal so ein Teil integrierten Förderservice, sodass wir all das für den Kunden durchaus bedarf stellen können.

00:42:50: Ja Das muss auch so sein, weil ich glaube grade in diesen Summen, in diesen Investitionshöhen indem wir sprechen aber auch in der Batterie-Elektromobilität braucht man Förderungen um diese um diesen ersten Weg mal zu machen.

00:43:03: Also es gab zum Beispiel, deswegen ist das eine ganz wichtige Frage die du stellst, wenn wir so ein Wasserstoff Lkw sprechen ich habe ja gerade mal sagt vierhundertfünfzig tausend Euro zu von mir aus hundertfünftig.

00:43:13: dann gab es eine zeitlang in Deutschland eine Förderung dass der Mehrbetrag also die dreihunderttausend mit achtzig Prozent gefördert wurden.

00:43:21: Das im Grunde genommen die Förderungen, was sofort Rentabel hat gestalten können weil auf der anderen Seite gibt's auch die Mautbefreiung Und so konnte man das ganz gut rechnen.

00:43:31: Im Ent sind die LKWs nur begrenzt gut gefördert, aber immer wieder sind neue Fördertöpfe im Raum mal drei Wochen, mal drei Monate.

00:43:42: Es gibt ja auch welche, die dauerhaft stehen.

00:43:43: Aber ja, das ist fast unumgänglich, dass man die mitnutzt um es auch vernünftig etwas schneller rechnet zu können.

00:43:50: Das haben natürlich auch wir getan.

00:43:52: Ohne diese Fördertöpfen, die wir in Deutschland haben hätten wir sicherlich diese Investition zu Lumina nicht getätigt.

00:43:58: Vielleicht nochmal Abschluss?

00:44:00: Abschließend nochmal so ein bisschen.

00:44:02: wünscht ihr was in die Zukunft.

00:44:04: Wenn ihr euch jetzt mal was wünschen dürftet, was ich vielleicht an Rahmenbedingungen oder sowas optimaler gestalten müsste damit das schneller geht und damit diese Transformation vielleicht auch schneller und reibungsloser verstanden geht?

00:44:18: Was wäre das vielleicht?

00:44:19: Fangen wir mit dir an!

00:44:22: Das wird Technologie offener denken.

00:44:23: also ganz klar im Fokus ist muss in der Politik einfach mal ankommen dass Wir nicht immer nur nach Energiebedürfnissen denken dürfen im Einzelnen.

00:44:32: Ich nehme mal zum Beispiel die kommunale Wärmeplanung, die letzte Regierung angeschoben hat was ein füchterliches Instrument ist weil es wieder nur ein Bedürfnis, Wärmepedürfnes quasi deckt sondern viel besser wäre gewesen wenn man von vornherein gesagt hätte kommunale Energieplanungen so und das ist ja genau das was wir ansetzen in Verbindung mit der H-II Campus dass wir sagen okay Kunden brauchen interessiert nicht, wie der Lkw fährt sondern die haben Aufgabe zu lösen und dementsprechend müssen wir ganzheitlich das Konzept denken.

00:45:04: Und da müssen wir vorne anfangen und dafür brauchen wir politisch erst mal dass gewisse Scheuklappen abgelegt werden und Hindernisse weggebaut werden.

00:45:12: es muss einfach mal verstanden werden und das ist so eine schöne Zahl von zwanzig dreiundzwanzig da haben wir in Deutschland sehr stark gefeiert.

00:45:19: Fünfzig Prozent quasi der Energieversorgung in Deutschland aus erneuerbarer Energien erfurcht.

00:45:27: Damit meinte man nur die Elektronen, also nur den Thema Stromversorgung.

00:45:31: Das waren fünfhundertsechzig Terawattstunden, die wir quasi an Energiebedarf über Strom hatten und davon vierundfünfzig Prozent haben wir dann über Windkraft oder PV decken können.

00:45:45: Der eigentliche Energiebedarfe in Deutschland ist aber dreitausend sechshundert Terawatstunden pro Jahr.

00:45:52: das heißt

00:45:53: Wir sind bei sieben Prozent der Energiewende.

00:45:56: Der große Teil der Energieversorgung in Deutschland sind nicht Elektronen, sondern Moleküle und da müssen wir einfach mal... Das bedeutet

00:46:04: für Nicht-Techniker?

00:46:06: Bedeutet dass die Stromversorge in Deutschland also das Thema Strom ein Teil nur des Energiebedarfes ist.

00:46:13: Und wir schaffen diese Lösung nur Wenn wir erstmal Technologieoffen denken, nicht immer zwischen Technologien ein Oder schreiben sondern viel mehr ein Und und die Konzepte zusammendenken.

00:46:24: Und dass wir wirklich Sektorenkopplung für Mobilität und stationäre Anwendung wirklich ganzheitlich verantreiben.

00:46:31: Ich glaube da müssen wir hinkommen und dann merken wir das wir gerade erst angefangen sind zu laufen noch nicht die Hälfte des Weges wie zwanzig-dreinzwanzig pro Zeit schon gelaufen sind, sondern wir fangen gerade an und da ist noch viel Luft nach oben und dafür müssen politisch einige Hürden erst mal genommen werden.

00:46:51: Ja, kann man sich die mehr fast nur ohne einen Geschränk anschließen?

00:46:53: Ich wünsche mir ein bisschen mehr Klarheit!

00:46:54: Ich wünschte mir in der Tat auch mehr Förderungen für dieses Thema dass wir in Deutschland auf solche Dinge entwickeln.

00:47:01: Wir haben einige Förderung bekommen, für die wir der dankbar sind.

00:47:04: Das sind aber auch brutale Haftungshürden, die man da eingehen muss.

00:47:10: ich war gerne bereit das zu tun weil ich da zu hundert Prozent dran glaube.

00:47:14: Aber ich würde mir tatsächlich wünschen, wenn du von Technologieoffenheit sprichst dass wir in Deutschland... Wir haben nach wie vor unglaublich vielen Know-how in Deutschland.

00:47:22: Dass wir das in Deutschland auch mal ein bisschen mehr zentralisieren und vielmehr bündeln und viel mehr nutzen.

00:47:29: Und damit will ich nicht zwangsläufig ausschließen, dass wenn es demnächst ganz viele so Massenware an Elektrolyseuren gibt, lass die von mir aus gerne in China gebaut werden weil ich glaube das ist keine Atomphysik die wir da von der wir da ausgehen, wobei das nicht zwangsläufig zu sagen muss.

00:47:45: Ich finde, das dürfen wir auch in Deutschland machen.

00:47:47: aber diese ganze Integration die wir hier entwickeln dann muss man eben auch mal in Vorleistung treten.

00:47:53: ich glaube gerade dass wir es ganz ganz weit vorne mit dem Thema sind.

00:47:56: Aber würde mir ja Technologieoffenheit heißt für mich auch mal mal fördern und dass man immer die Garantie hat dass alles was man ausprobiert auch hundertprozentig aufgeht.

00:48:07: Das ist was ich vorhin schon einmal gesagt habe.

00:48:09: Pioniere haben leider nicht die Möglichkeit nach vorne zu gucken und sich jemand anders zu orientieren.

00:48:15: Und das würde ich mir in der Tat deutlich mehr wünschen, ja.

00:48:19: Vielen Dank!

00:48:20: Ich denke war sehr, sehr spannend.

00:48:21: Ich habe sehr viel gelernt.

00:48:24: Wir werden sehen was die Zukunft bringt.

00:48:25: Finde ich euch viel Erfolg.

00:48:28: Vielleicht treffen wir uns irgendwie ein paar Jahre noch mal wieder und dann reden wir über ganz andere Summen und über ganz anderen Erfolge, die Johann vielleicht in der Zwischenzeit gefeiert hat.

00:48:38: Vielen dank euch

00:48:39: Ja, vielen Dank auch für euer Interesse.

00:48:41: Hat uns viel Spaß

00:49:04: gemacht!

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